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Ihre Kunstwerke entstehen „Schicht für Schicht“


“Schicht für Schicht“ ist das Thema der Ausstellung von Margit Schneider aus Halsheim in der Alten Synagoge von Arnstein. Foto: Günter Roth

Bis zum Monatsende sind in der „Alten Synagoge“ von Arnstein jeweils an den Sonntagen von 14 bis 17 Uhr abstrakte Acrylbilder von Margit Schneider aus Halsheim zu sehen.

Vor elf Jahren habe sie das „Malervirus“ befallen und seitdem nicht wieder losgelassen, sagte Schneider bei der Vernissage am Sonntagnachmittag. Manchmal habe sie durchaus konkrete Vorstellungen, wie das Endprodukt ihrer Arbeiten aussehen soll, so die Künstlerin, doch oftmals entstehe das Werk als Prozess Stück für Stück oder besser Schicht für Schicht.

„Schicht für Schicht“ ist schließlich auch der Titel von Schneiders Ausstellung, denn sie arbeitet in Acryl mit Pinsel, Spachtel und mit bloßen Händen, wobei sie wirklich Schicht für Schicht auf die Leinwand bringt. Dabei verwendet sie eine große Palette von Materialien wie Pigmente, Asche, Sand, Kaffee, Jute und Karton. Die meist groß angelegten Muster, Linien oder gerundete Figuren wirken einmal durch natürliche Ocker-Töne, aber auch durch leuchtende Farben, die sogar an Metalloberflächen erinnern können. Obwohl die Künstlerin in der Regel flächig, zweidimensional arbeitet, entstehen oft auch räumliche Visionen – Bilder in die der Betrachter gerne hineingehen möchte.

Die Halsheimerin kam durch einen Kurs an der Volkshochschule zum Malen. Danach hat sie sich weitgehend autodidaktisch weitergebildet, aber auch Workshops besucht. Ihre erste Ausstellung hatte sie im vergangenen Jahr bei den Kulturtagen auf Schloss Büchold. Sie beteiligte sich auch aktiv am Schul-Kunstprojekt der Grundschule Arnstein, wo neun Künstler aus unterschiedlichen Sparten in einer Arbeitswoche mit den Schülern wirkten.

Die Ausstellung wird vom Kunstkreis Arnstein organisiert, die Räumlichkeit stellt der „Förderkreis Alte Synagoge“ zur Verfügung. Klaus Schwarz, der Vorsitzende des Kunstkreises, bezeichnete diese Zusammenarbeit als fruchtbar für alle Beteiligten. Sein Verein organisiere bis zu sieben Ausstellungen im Jahr und verzeichne eine stete Nachfrage für seine Arbeit.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juli sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Bei der Vernissage lag die musikalische Begleitung der Feier bei dem Trio „Saiten und Wind“ mit Elfriede Seufert (Hackbrett), Roland Schneider (Akkordeon) und Werner Kömm (Bariton).

 
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